Sicherheit an Bahnhöfen – Vortrag der ÖBB-Infrastruktur

Herr Franz Pöschl von der ÖBB-Infrastruktur war heute in den beiden 3. Klassen sowie in der 4. Klasse zu Gast und referierte über die leider immer wieder unterschätzten Gefahren im Bereich von Bahnhöfen und Bahnanlagen.

Dabei machte er den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll bewusst, dass Bahnhöfe keine Spielplätze sind. Besonders Mutproben, wie das Hinaufklettern auf abgestellte Waggons, können schwerwiegende Folgen haben. Herr Pöschl erklärte, dass die Oberleitungen mit 15.000 Volt Spannung betrieben werden und bereits ein Abstand von etwa sechs Metern ausreichen kann, um einen lebensgefährlichen Stromschlag zu verursachen. Tragischerweise ereignen sich solche Unfälle jedes Jahr.

Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war die Bedeutung der gelben Sicherheitslinie am Bahnsteig. Gerade wenn Züge mit hoher Geschwindigkeit durchfahren, ist es wichtig, ausreichend Abstand zu den Gleisen einzuhalten. Anschaulich erläuterte Herr Pöschl auch, warum das Überschreiten der Gleise äußerst gefährlich ist und welche Risiken dabei entstehen können.

Die von der ÖBB unterstützten und finanzierten Vorträge sollen insbesondere den älteren Schülerinnen und Schülern vor Augen führen, dass das Missachten von Sicherheitsvorschriften im Bahnbereich lebensgefährlich sein kann. Durch zahlreiche Beispiele aus der Praxis gelang es Herrn Pöschl, die Wichtigkeit eines verantwortungsvollen Verhaltens an Bahnhöfen eindrucksvoll zu vermitteln.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Pöschl für den informativen und praxisnahen Vortrag.

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